DWA und DVGW: Water Innovation Circle

DWA und DVGW: Water Innovation Circle

Übergabe des Forschungsmemorandums

Die DWA, die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V., und der DVGW, der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e. V., haben unlängst ein Memorandum of Understanding zur Bündelung der jeweiligen Kompetenzen in Bezug auf Forschung und technisch-wissenschaftliches Arbeiten unterschrieben und dafür den Water Innovation Circle WIC ins Leben gerufen.

Als eine der ersten Handlungen des WIC wurde ein gemeinsames Forschungsmemorandum verfasst, das den zukünftigen Wasserforschungsbedarf aus Sicht der Praxis aufzeigt. Das Forschungsmemorandum konnte im Rahmen der Messe Wasser Berlin präsentiert und Frau Ministerin Prof. Dr. Wanka überreicht werden.

Ausgangslage

Die Lösung komplexer und umfassender Fragestellungen wurde durch Förderung qualifizierter Forschungsverbünde mit bedeutenden Summen ermöglicht und hat zu einem beachtlichen Innovationsschub geführt. Die BMBF-Aktivitäten im Bereich Wasserforschung wurden z. B. im Förderschwerpunkt „NaWaM – Nachhaltiges Wassermanagement“ gebündelt und in mehreren Fördermaßnahmen konkretisiert. Vergleichbare Entwicklungen mit Rückwirkungen auf die nationale Forschungslandschaft sind auch auf europäischer Ebene zu konstatieren.

Ziel des Water Innovation Circle

Zum Nutzen der Allgemeinheit ist der „Water Innovation Circle WIC“ die gebündelte Austauschplattform der praxisnahen, ingenieurwissenschaftlich getriebenen deutschen Forschung im Wassersektor unter Einbeziehung von Institutionen, Verwaltung, Politik und Forschungsmittelgeber auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Seine Kernziele lauten:

  • Programmatische und inhaltliche Identifizierung, Definition und Strukturierung des Forschungs- und Innovationsbedarfes
  • Forschungstransfer innerhalb der Wasserwirtschaft
  •  Information und Vernetzung aller beteiligten Akteure.

Die Schwerpunkte des WIC umfassen hierbei „Stoffe“, „Systeme“ und „Technologien“. Anthropogene Gewässerbelastungen durch Arzneimittel, Röntgenkontrastmittel Haushalts- und Industriechemikalien, Pestizide, Düngemittel und Mikroplastik sowie die Verbreitung von pathogenen Keimen und insbesondere antibiotikaresistenten Bakterien oder Genen stellen die Wasserver- und -entsorgung vor immer neue Herausforderungen.

KONTAKT
Dr.-Ing. Dipl.-Ing. Mag. Wolfgang K. WALTER
DVGW, Referent Bereich Forschung und Beteiligungsmanagement
E-Mail: walter@dvgw.de
www.dvgw.de

Dipl.-Biol. Sabine Thaler
DWA, Stabstellenleiterin Forschung und Innovation
E-Mail: thaler@dwa.de
www.dwa.de