Gärten der Welt und des Wassers

Gärten der Welt und des Wassers

Gärten der Welt und des Wassers
Die Wassergärten auf der IGA Berlin sind vielfältig, teils mystisch und dank des Mikroklimas im Sommer sehr erholsam. - Quelle: Andritschke

Erstmalig präsentiert sich Berlin seit April 2017 als Gastgeber der Internationalen Gartenausstellung (IGA), die alle 10 Jahre in Deutschland stattfindet. Die Entscheidung, die IGA auf dem Gelände der seit den 1990er Jahren prosperierenden Gärten der Welt in Marzahn-Hellersdorf auszutragen, hätte nicht besser getroffen werden können.

Die Vielfalt der vorzufindenden Landschafts- und Gartentypen erfreut und hebt sich wohltuend von manchen Pflanzenschauen andernorts ab. Ob Orientalischer, Chinesischer, Englischer, Koreanischer oder Balinesischer Garten, alle faszinieren mit ihrer schönen architektonischen und die Sinne anregenden Gestaltung und der farblichen Pracht ihrer Pflanzen-Arrangements. Aber auch die ausgedehnten teils hügeligen Parklandschaften mit der eingebetteten höchsten Erhebung, dem Kienberg, lassen die Vielzahl der Besucher auf dem Gelände vergessen. Je nach Standort, ob zu Fuß oder per Seilbahn, eröffnen sich dem Besucher unterschiedliche Sichtperspektiven auf das Gelände.
Auch das Wasser spielt auf der IGA eine nicht unerhebliche Rolle. Ob in den landestypischen Gärten oder der neu entstandenen „Promenade Aquatica“ zeigt es sich in unterschiedlichen Spielweisen. Mal in Gestalt eines natürlichen Gewässers wie dem Wuhleteich, mal in Form schöner Brunnenanlagen, woanders blubbert es aus Quelltöpfen wie bei kleinen Geysiren, es stürzt aus 5 Metern Höhe als spektakulärer Wasserfall herab oder zeigt sich mystisch in einer nebligen Felsenlandschaft. Viele der zum Teil durch Hecken abgegrenzten Bereiche sind begehbar, Sitzgelegenheiten bieten die Möglichkeit zum Verweilen und Lauschen der Naturklänge. Ja mitten in der Stadt und doch Oase.
Aber es soll nicht nur geschaut und gestaunt werden, auch die Vermittlung von Umweltwissen ist ein wichtiger Aspekt der IGA. So haben die Berliner Wasserbetriebe, die sich seit Jahren für ein nachhaltiges Management des Wasserkreislaufs einsetzen, ein Wasserfahrzeug namens „Seegurke“ gesponsert. Dieses „schippert“ als Forschungsfloß über den Wuhleteich und ermöglicht es Kindern und Jugendlichen vor Ort Wasserproben zu entnehmen und im benachbarten Umweltbildungszentrum zu analysieren. Damit können sie mehr über die Wuhle, den heimischen Wasserkreislauf und das Berliner Trinkwasser erfahren.
Die IGA hat noch bis zum 15. Oktober geöffnet. Nähere Informationen finden sich auf der Internetseite https://iga-berlin-2017.de, hier können auch die Eintrittskarten ohne langes Warten im Vorverkauf erworben werden.
Nico Andritschke

KONTAKT
IGA Berlin 2017 GmbH
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Blumberger Damm 130
12685 Berlin
https://iga-berlin-2017.de

Bewerben Sie sich jetzt zum wwt Nachwuchspreis 2018!