Grundfos GmbH: Energiespar-Potenziale nutzen
„Energie sparen bleibt auch in Zeiten der Energiewende die größte Energiequelle“. In diesem Sinne diskutierten auf dem Podium der Akademie der Künste am Pariser Platz Ende September Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Hermann W. Brennecke, Vorsitzender der Geschäftsführung von Grundfos, verwies auf eines der größten Energieeinspar-Potenziale, auf die hocheffiziente Pumpentechnologie.
„Seit Juni 2011 schreibt die Ökodesign-Richtlinie bei Neuinstallationen die Verwendung von Hocheffizienzmotoren für Pumpen vor. Zwei Drittel der eingesetzten Pumpen in Industrie, Wasserwirtschaft und der Gebäudetechnik sind veraltet und/oder überdimensioniert. Hohe Priorität muss deshalb die energetische Optimierung des Altbestands haben. Das jetzt ermittelte Einsparpotenzial von rund 21 TWh/a entspricht der Leistung von zwei Kernkraftwerken. Durch den Austausch von Standardpumpen durch geregelte Hocheffizienzpumpen kann die CO2-Emission allein in den zwei Beispielbranchen Chemische Industrie und Automobilindustrie um 9 Mio. t reduziert werden“. Hermann W. Brennecke, Dr. Johannes Hengstenberg, Geschäftsführer von co2online sowie Prof. Dr. Egon Müller von der TU Chemnitz erklärten, dass verschobene Prioritäten und unterschiedliche Interpretationen zur neuen Energiepolitik vor allem eine verbesserte Kommunikation benötigen. Hier sei vor allem die Politik gefordert, denn „ohne Maßnahmen zur effizienteren Energienutzung gebe es keine Energiewende“. Dr. Heinz Dürr von der Dürr AG setzte sich für die gezielte Nutzung von Abwärme in der Industrie ein. Durch den Einsatz der leistungsfähigen ORC-Technologie lasse sich direkt Strom erzeugen; leider fehlen dafür gegenwärtig wirksame Anreize.
gk
KONTAKT









