Kommentare

Klärschlamm: Segen oder Fluch?

Eine nahezu salomonische Antwort wird aus einem „sowohl als auch“ bestehen. Im ländlichen Bereich ist der Blick auf die segensreichen Nährstoffe sicherlich gerechtfertigt, wobei die Zielsetzung der Klärschlammvererdung in der Entwässerung des Flüssigschlamms und dem Abbau der organischen Inhaltsstoffe liegt. Maßgeblich für die Zielerfüllung sind eine ausreichende Fläche für die Behandlungsbeete und deren gleichmäßige Beschickung.

Regulierung wäre ein Irrweg

Wulf ABKEDie Anfang September 2011 vom Präsidenten der Bundesnetzagentur geforderte Regulierung der Wasserwirtschaft kann man nur mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen: Bundesregierung, Bundesrat und Umweltverbände haben sich in seltener Übereinstimmung bereits klar gegen eine Regulierung und für Preis- und Gebührenkontrolle durch Kartellbehörden und Kommunalaufsicht ausgesprochen. 

Immer richtungsweisend für die Praxis


unsere wwt wird 60: Grund zur Rückschau und zum Blick in die Zukunft.
Insbesondere die letzten Jahrzehnte waren rückblickend von ganz neuen Anforderungen an die Wasser- und Abwasserbranche gekennzeichnet.

Weltweites Interesse

Als Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Membrantechnik (DGMT) möchte ich mich bei der Redaktion der wwt bedanken, dass sie das Thema Membrantechnik wiederholt für eine Themenschwerpunktausgabe aufgreift.

Pumpentechnik im Brennpunkt

Bedingt durch den Klimawandel und einen dramatischen Anstieg der Energiepreise sind bei der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zwei Ziele für die Anlagenbetreiber vordringlich: Zum einen sollen sich die Betriebskosten auf einem möglichst niedrigen Niveau bewegen.

Branche trifft sich in Berlin

Eine alte Redewendung besagt „Alles neu, macht der Mai“. Dies gilt in diesem Jahr ganz besonders für die WASSER BERLIN INTERNATIONAL, die europäische Leitmesse für die Wasserver- und -entsorgung, die vom 2. bis 5. Mai in der deutschen Hauptstadt stattfindet. Seit dem Start im Jahre 1963 kontinuierlich weiterentwickelt, präsentiert sie in ihrer 14. Auflage mehr Neuerungen als je zuvor.

Tendenzen bei Kleinkläranlagen

Die Zuwachsraten bei der Erteilung neuer Allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassungen für Kleinkläranlagen durch das DIBt haben sich in der letzten Zeit offen sichtlich nicht erhöht. Die CE-KENNZEICHNUNG ist weitgehend abgeschlossen und die Erteilung von Anwendungszulassungen – die neue Form der DIBt-Zulassungen für KKA – nimmt zu. Es bleibt zu hoffen, dass bei der Erteilung Wasserrechtlicher Erlaubnisse und bei der Abnahme darauf geachtet wird, dass nur CE-gekennzeichnete KKA „in Verkehr gebracht werden“.

Zukunftsfähige Wasserwirtschaft

Das Motto der 44. ESSENER TAGUNG lautet in diesem Jahr „Zukunftsfähige Wasserwirtschaft – kosteneffizient und energiebewusst“. Damit sind zwei wesentliche Aspekte, die das Handeln aller Fachleute in unserem Bereich prägen, genannt. Selbstverständlich ist allen Akteuren die hohe Verantwortung bewusst, die die Verschuldung der öffentlichen Haushalte und die immer noch unbefriedigende wirtschaftliche Situation in unserem Land mit sich bringen. Auf der anderen Seite dürfen wir die Augen vor neuen Herausforderungen nicht verschließen, wie sie etwa der KLIMAWANDEL, die zu erwartende Verknappung der Energierohstoffe oder der demographische Wandel mit sich bringen.

Zeitschrift

Sonderheft 2012

wwt-Modernisierungsreport-2013

Alle Informationen zum Modernisierungsreport 2013 lesen Sie hier

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