Nachwuchspreis prämiert Innovationen in der Wasserwirtschaft

Nachwuchspreis prämiert Innovationen in der Wasserwirtschaft

Birgt Ihre Abschlussarbeit eine Innovation? Dann bewerben Sie sich für den Nachwuchspreis Deutsche Wasserwirtschaft!
Birgt Ihre Abschlussarbeit eine Innovation? Dann bewerben Sie sich für den Nachwuchspreis Deutsche Wasserwirtschaft! (Bild: contrastwerkstatt/stock.adobe.com)

Auch in der Wasserbranche sind gut ausgebildete Fachkräfte begehrt. Sie sind die Weichensteller für künftige Entwicklungen und Technologien.

Im Bereich der Wasserwirtschaft gibt es jedes Jahr viele Innovationen. Die Fachzeitschrift "wwt - wasserwirtschaft wassertechnik" zeichnet deshalb erstmalig junge Wissenschaftler und Praktiker für Arbeiten und Erfindungen aus, die zu praktischen Verbesserungen auf den Arbeitsgebieten der Wasserwirtschaft führen.

Preisgeld von 4.500 Euro

Prämiert werden Bachelorarbeiten, Masterarbeiten sowie Dissertationen. Sie müssen aus den Bereichen Abwasser, Trinkwasser oder Wasserwirtschaft stammen und eine weit überdurchschnittliche Leistung darstellen.

Die Jury wählt jeweils zwei Arbeiten aus, die in der wwt vorgestellt werden. Die Auswahl der Sieger erfolgt per Voting der Fachleser.

Keine reine Männerdomäne

Prof. Matthias Barjenbruchwwt sprach über den neuen Preis mit Prof. Dr.-Ing. Matthias Barjenbruch. Er ist Mitglied im wwt-Herausgeberbeirat und Jurymitglied. Als Professor an der TU Berlin leitet er das Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft.

1. Wie schätzen Sie die Entwicklung des Fachkräftebedarfs in Ihrem Fachgebiet ein?
Derzeit ist der Fachkräftebedarf insbesondere an qualifizierten Ingenieuren aber auch im Bereich der Meister und Facharbeiter in der Siedlungswasserwirtschaft hoch. Ich kann keine konkreten Zahlen nennen, aber registriere, zahlreiche Anfragen seitens der Wirtschaft und Behörden, stelle aber auch fest, dass die Absolventen keine Schwierigkeiten mit einer Anstellung haben.

Prof. Matthias Barjenbruch freut sich auf viele interessante Bewerbungen (Bild: privat)

2. Gibt es genügend Bewerber um einen Studienplatz in Ihrem Fachbereich? Ist es nach wie vor eine reine Männerdomäne?
Weder das Bauingenieurwesen noch der Technische Umweltschutz ist eine reine Männerdomäne, wobei sich für den Technischen Umweltschutz (TUS) mehr Frauen interessieren. Unsere Kurzauswertung ergab, dass beim TUS der weibliche Anteil aktuell bei 59% und bei den Bauingenieuren, die Wasser vertiefen, bei 20% liegt.

3. Was tun Sie an Ihrer Hochschule, um den – auch weiblichen – Nachwuchs für das Fachgebiet zu interessieren?
An der TU Berlin laufen Aktionen wie der Girls-Day oder auch Angebote wie das MINT-Programm. Gezielt für unsere Fachrichtung machen wir keine Werbung – auch nicht für den weiblichen Nachwuchs.

4. Welche Unterstützung erhalten Sie bei der Nachwuchsförderung von Industrie und wasserwirtschaftlichen Unternehmen?
Klassisch sind die Angebote von Bachelor- und Masterarbeitsthemen, die zum Benefit für die Studierenden aber auch für die Betriebe werden können. In letzter Zeit werden vermehrt Preise ausgelobt, aber es gibt auch Stipendien von der Industrie. Wir bieten z. B. mit Hilfe der Roland Mall-Stiftung eine Unterstützung für den Wassermaster an.

5. Welche Motivation haben Sie, in der Jury des Nachwuchspreises Deutsche Wasserwirtschaft mitzuwirken?
Da ich Mitglied im Redaktionsbeirat der wwt bin, fühle ich mich verpflichtet hier bei der Bewerbung und der Auswahl geeigneter KandidatInnen mitzumachen und meine Expertise einzubringen.

Abschlussarbeit – Zu gut für die Schublade

Führte die Bearbeitung Ihrer Bachelor- oder Masterarbeit zu neuen Erkenntnissen oder Lösungsansätzen, die die Wasserbranche aufhorchen lässt? Dann sollten Sie jetzt die Chance nutzen, ihre Dissertation, der Fachwelt vorzustellen.

Weitere Infos zur Teilnahme

Hier können Sie sich den Flyer oder das Plakat herunterladen!

 

Bewerben Sie sich jetzt zum wwt Nachwuchspreis 2018!