Energiepotenziale bestmöglich genutzt

Energiepotenziale bestmöglich genutzt

Die Digitalisierung und Automatisierung wurde vor einigen Jahren in der Industrie neu gedacht. Daraus entwickelte sich der Ansatz „Industrie 4.0“. Im Zentrum steht die virtuelle Abbildung realer Systeme, die Echtzeit-Vernetzung mit Sensoren und die wechselseitige Kommunikation von Maschinen und Produktionsmittel, sogenannte Cyber Physical Systems (CPS). Daraus werden
u. a. Effizienzvorteile generiert und der Mensch von Routineaufgaben entlastet.

Die Wasserwirtschaft ist diesem Kerngedanken gefolgt. Auch hier sind bereits die ersten 4.0 Ansätze und Konzeptionen in der Umsetzung. Am Beispiel einer Kläranlagen-Optimierung wird aufgezeigt, wie Energiepotenziale bestmöglich genutzt werden können. Hierbei spielt die Virtualisierung durch die modeltechnische Abbildung von Belüftungssystemen ihre Stärke voll aus und ermöglicht eine noch intelligentere Steuerung der Anlagen. Die dafür notwendigen Daten werden automatisiert vom SCADA System bereitgestellt und als optimierte Steuerungssignale an die entsprechenden Aggregate übertragen. Dadurch wird der Kerngedanke der CPS zum Vorteil der Betriebskosten einer Kläranlage in die Praxis umgesetzt und ein Wirkungskreis geschlossen.

Quelle: DHI

Mit einer Kläranlagen-Optimierung Energiepotenziale bestmöglich nutzen