Herzlichen Glückwunsch!

Herzlichen Glückwunsch!

Herzlichen Glückwunsch!
Premiere: Der Nachwuchspreis Deutsche Wasserwirtschaft wurde am 31. Mai 2018 erstmalig an Daniel Dittmann (2.v.l.), Stefan Dittmar (3.v.l) und Dr.-Ing. Eduard Rott (4.v.l) verliehen. Die Preisverleihung nahmen Steffi Würzig (BWB, 2.v.r), Kristina Hornung (HUSS-MEDIEN, 1.i.B.) und Ralf Schüler (DWA-Nord-Ost, r.i.B) vor. Quelle: Andritschke/Huss-Medien

Ein neuer Preis ist geboren und mit ihm jetzt auch die ersten Preisträger. Erstmals wurden in Berlin durch das Fachmagazin wwt die Preise für den Nachwuchspreis Deutsche Wasserwirtschaft vergeben. Honoriert wurden dabei hervorragende Studienabschlussarbeiten und Dissertationen in den Fachgebieten Wasserwirtschaft und Wassertechnik.

Seit Anfang 2018 hat die Redaktion umfangreich über den Nachwuchspreis Deutsche Wasserwirtschaft berichtet. Über 30 Kandidaten haben sich um den Nachwuchspreis beworben. Die Mitglieder der Fachjury wählten davon im Februar aus den Kategorien Bachelor, Master und Dissertation jeweils zwei Bewerber für die Endrunde aus. In den wwt-Ausgaben 4 und 5/2018 sowie  unter wwt-nachwuchspreis.de stellten sich die Finalisten und ihre Abschlussarbeiten vor. Auch während der Umwelttechnologiemesse IFAT 2018 wurde der Nachwuchspreis präsentiert. Auf dieser Grundlage konnten sich die wwt-Leser einen Eindruck von den Kandidaten verschaffen und an der abschließenden Online-Abstimmung teilnehmen, die am 24. Mai endete. Das Leser-Votum und das damit verbundene Interesse am Nachwuchspreis mit über 900 Abstimmungen waren sehr eindrucksvoll. Die Abstimmung blieb bis zum Ende sehr spannend. Aufgrund der interessanten Themen und der hervorragenden Qualität der eingereichten Arbeiten war die Entscheidung für die Leser sicher nicht ganz einfach.

Die Preisträger

Kategorie Bachelor

Foto: Stefan DittmarStefan Dittmar
(TU Berlin)
Thema: Neues Testsystem mit Modellsubstanzen für die Beurteilung von Aktivkohle

Kategorie Master

Foto: Daniel DittmannDaniel Dittmann
(TU Berlin)
Thema: Charakterisierung und selektive Quantifizierung von Aktivkohle

Kategorie Dissertation

Foto: Dr.-Ing. Eduard RottDr.-Ing. Eduard Rott
(Universität Stuttgart)
Thema: Elimination von Phosphor aus Industrieabwässern

Fachtagung und feierliche Preisverleihung
Alle Finalisten nahmen als Gäste an der Landesverbandstagung der DWA-Nordost teil, die am 31. Mai in Berlin stattfand und erlebten eine glanzvolle Premiere. Die Veranstaltung bot einen würdigen Rahmen mit einem sehr interessierten Fachpublikum aus Wasser-/Abwasserverbänden und Ingenieurbüros. Die Preisträger und Zweitplatzierten stellten hier in einer Postersession sowie im Plenum in kurzen professionellen Statements die wichtigsten Forschungsergebnisse vor. Die hochkarätigen Beiträge fanden großen Anklang unter den Teilnehmern. Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche Übergabe der Preisgelder an die Sieger im Gesamtwert von 4.500 Euro durch Kristina Hornung (Verlagsleiterin Huss-Medien), die gemeinsam mit Professor Matthias Barjenbruch (Landesverbandsvorsitzender der DWA-Nordost, Mitglied der Fachjury) und mit Steffi Würzig (Berliner Wasserbetriebe, Premiumpartner) sowie im Beisein der Sponsoren erfolgte. In ihrer Grußansprache beschrieb Frau Würzig aktuelle Investitionsschwerpunkte der BWB vor allem in den Bereichen Digitalisierung und Spurenstoffelimination und den damit erforderlichen Fachkräftebedarf. Die Vernetzung der Aktivitäten mit Institutionen der regionalen Forschungslandschaft, vor allem der TU Berlin und des Kompetenzzentrums Wasser Berlin, sind dafür eine wichtige Basis.

Ein großes Dankeschön!
Die Redaktion möchte sich  noch einmal bei allen Bewerbern für das gezeigte Engagement und die interessanten Beiträge, bei allen Sponsoren sowie bei den Lesern für ihre Unterstützung bedanken. Wir hoffen, dass die Veranstaltung auch für alle Nichtprämierten ein Gewinn war. Einige Impressionen von der Preisverleihung stellen wir abschließend in der kommenden wwt-Ausgabe 7-8 vor.
Forschergeist und die Neugier an Verbesserungen sind der Antrieb aller Entwicklung. In diesem Sinne hören wir in Zukunft sicher voneinander, spätestens jedoch wenn es wieder heißt „Nachwuchspreis Deutsche Wasserwirtschaft ausgelobt“.