Vermeidung von Überlauf an Schachtpumpwerken durch M2M Kommunikation

Vermeidung von Überlauf an Schachtpumpwerken durch M2M Kommunikation

Für den Herzberger Wasser- und Abwasserzweckverband (Bundesland Brandenburg) wurde ein dezentrales Abwassermanagement für ein Netz von fünf miteinander verbundenen Schachtpumpstationen im Überpumpbetrieb entwickelt. Jeweils zwei Pumpwerke liegen in einem Strang und beide Stränge münden in ein Pumpwerk. Das letzte Pumpwerk weist die geringste Förderkapazität im System auf. Dies führt bei einem starken Fremdeintrag von Regenwasser zur Überlastung des Pumpwerkes und kann in einer Überflutung auf der Oberfläche enden. Mit Hilfe einer Messkampagne und der Simulation von Betriebsweisen, wurde eine intelligente, bedarfsgerechte und dezentrale Steuerung für dieses Netzwerk entwickelt, welche auf dem Abgleich der Pegelstände in den jeweiligen Pumpwerken beruht. Einzelne Pumpwerke können so (kontrolliert) abgeschaltet werden, womit der verfügbare Retentionsraum im System ausgeschöpft wird. Im Trockenwetterfall sind die normalen Pegelgrenzen für den Pumpenbetrieb aktiv, um die Verweilzeiten des Abwassers gering zu halten.

Quelle: TU Berlin

 

Entwicklung eines dezentralen Abwassermanagements für ein Netz von fünf miteinander verbundenen Schachtpumpstationen im Überpumpbetrieb