Von digitaler Leitungsauskunft und künstlicher Intelligenz

Von digitaler Leitungsauskunft und künstlicher Intelligenz

Hamburg Wasser hat ein unternehmensweites Projekt in Umsetzung, das die Digitalisierung wasserwirtschaftlicher Prozesse zum Gegenstand hat. Zwei Projektbeispiele zeigen, welche Möglichkeiten sich dabei für das Unternehmen und externe Nutzer eröffnen und welche Fragen künftig einer Lösung bedürfen.
Das zweitgrößte kommunale Unternehmen der Wasserwirtschaft hat ein unternehmensweites Projekt aufgesetzt, das sich unter dem Titel „Wasserwirtschaft 4.0“ mit den Themen Industrie 4.0 und Digitalisierung auseinandersetzt. Schwerpunktmäßig befasst sich das Projekt mit technischen Innovationen der Arbeitsprozesse und des Anlagenbetriebs und sucht Lösungen, die auf dem Industrial Internet of Things oder cyberphysischen Systemen basieren. Ziel ist ganz klar die Effizienzsteigerung der Prozesse. Hier sieht das Unternehmen Potenzial in den gerade entstehenden technischen Lösungen, die aufgrund der Geschwindigkeit oft noch kein technischer Standard in der Branche sind. In diesem Projekt werden nicht vorrangig eigene Lösungen erarbeitet, sondern welche gesucht, die die Praxisreife bereits bewiesen haben. Dazu bedarf es nicht nur einer technischen Verknüpfung von Daten und IT-Systemen sondern vor allem auch einer Vernetzung der beteiligten Menschen, also der Fachleute aus verschiedenen Disziplinen, Fachbereichen und Unternehmen.

Quelle: Hamburg Wasser

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