Was ist Wasser 3.0?

Was ist Wasser 3.0?

Was ist Wasser 3.0?
Eine Technologie wurde vorgestellt, die das Wasser von unerwünschten Spurenstoffen wie z. B. Medikamentenrückständen reinigt. Quelle: Schuhen

Wasser 3.0 steht für ein Forschungsprojekt und Netzwerk, das sich die Verbesserung der Wasserqualität zum Ziel gesetzt hat. Junge motivierte Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen arbeiten in interdisziplinären Projektteams.
Hinter Wasser 3.0 verbirgt sich ein Großprojekt, das sich in verschiedene Säulen gliedern lässt. Wasser 3.0 steht für Forschung, Entwicklung sowie Bildung & Kommunikation, aber auch für: Projekte, Produkte und Personen.
Im Jahr 2012 entstand aus einer Forschungsidee das Projekt Wasser 3.0. Ehemals an der Universität Koblenz-Landau verortet, wuchs unter der inhaltlichen und organisatorischen Leitung von Dr. Katrin Schuhen ein Netzwerk heran, das sich zum Ziel gesetzt hat, weltweit sauberes Wasser bereitzustellen.

Zusammen mit ihrem Team aus Doktoranden und Studenten und dem Kooperationspartner der ersten Stunde, der abcr GmbH aus Karlsruhe, konnte ein neues materialwissenschaftliches Konzept erarbeitet werden.
Seit 2017 ist mit der Zahnen Technik GmbH aus Arzfeld auch die Anlagentechnik im Projekt verankert. Im Netzwerk mit Analytikpartnern wird an passgenauen Lösungen geforscht, die die Wasserqualität weltweit verbessern.

Mit Wasser 3.0 – StressFix entstand das erste effiziente Verfahren, um Pharmazeutika aus dem Abwasser zu entfernen. Unabhängig vom Eintragspfad (z. B. über Alltagsprozesse, Industrie oder über Gülle aus der Landwirtschaft) werden unerwünschte Stoffe aller Arten mit einem innovativen Verfahren unter Einsatz sogenannter anorganisch-organischer Hybridkieselgele aus dem Wasser eliminiert.
Doch Wasser 3.0 beschäftigt sich mit mehr als nur der Entfernung von Pharmazeutika. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Hybridkieselgele können mittlerweile unabhängig von der Art und der Menge der unerwünschten Stoffe passgenaue Materialien synthetisiert werden, die die organischen (z. B. Pharmazeutika, Pestizide), anorganischen (z. B. Blei, Cadmium, Quecksilber) und sogenannten inerten (z. B. Mikroplastik) Stressoren dezentral (am Ort der Entstehung) oder zentral (in Kläranlagen) entfernen.

Wer sind die Akteute?
Junge motivierte Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichten arbeiten in interdisziplinären Projektteams mit den Kooperationspartnern abcr GmbH und Zahnen Technik GmbH sowie SAS Hagmann und Limbach Analytics GmbH eng zusammen.
Das Netzwerk besteht jedoch nicht nur aus den direkten Partnern, sondern auch aus der Community. Das Team Wasser 3.0 unter der Federführung von Dr. Katrin Schuhen wächst jeden Tag.

KONTAKT
www.wasserdreinull.de