Web-Anwendung für Berliner Badegewässer

Web-Anwendung für Berliner Badegewässer

Web-Anwendung für Berliner Badegewässer
Eine Web-Anwendung wird vorgestellt (v.l.n.r.): Dr. Daniel Sagebiel (LAGeSo), Nicolas Zimmer (TSB), Dilek Kolat (Senatorin für Gesundheit, Pflege, Gleichstellung), Jörg Simon (BWB) - Quelle: BWB

Mit dem Ferienstart konnten sich die Berliner mobil über die Badewasserqualität der Seen und Flüsse informieren. Eine Web-Anwendung macht es möglich.
Die Berliner können sich über beste Badewasserqualität freuen. Und über eine neue Web-Anwendung, mit der Bürgerinnen und Bürger sich jetzt noch viel einfacher über die Qualität ihrer Badestelle informieren können.
In kaum einer anderen Millionenstadt gibt es derart viele und vielfältige Möglichkeiten zum Baden an natürlichen Gewässern wie in Berlin. Alle Gewässer an den 39 offiziellen Badestellen sind zum Baden geeignet. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) lässt alle 14 Tage die Qualität der Berliner Badegewässer überprüfen. Aufgrund der besonderen Verschmutzungsrisiken durch Regenwasserzuflüsse in Spree und Havel aus dem Berliner Stadtgebiet finden in der Unterhavel weiterhin verdichtete Untersuchungsreihen im wöchentlichen Rhythmus statt.

Projekt Flusshygiene
Pünktlich zum Ferienstart geht eine Web-Anwendung an den Start, mit der sich die Berlinerinnen und Berliner künftig auch mobil über die Badegewässerqualität informieren können. Das Besondere: Für Badestellen an Flüssen, die durch Mischwasserüberläufe bei Starkregen beeinflusst werden, enthält diese Anwendung Prognosen, die zeigen, wann  wieder gebadet werden kann. Ermöglicht wird dies durch das Forschungsprojekt FLUSSHYGIENE.
Die Web-Anwendung geht nun mit Unterstützung des Kompetenzzentrums Wasser Berlin (KWB), des LAGeSo, der Technologiestiftung Berlin (TSB) und der Berliner Wasserbetriebe ins Netz.

Entwickelt wurde das Prognosetool im Rahmen des Forschungsprojektes FLUSSHYGIENE, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und vom Kompetenzzentrum Wasser geleitet wird. Die Berliner Wasserbetriebe, das Kompetenzzentrum Wasser und die Technologiestiftung Berlin haben gemeinsam die Ergebnisse in eine für die Bürgerinnen und Bürger nutzbare Anwendung übersetzt. Die Technologiestiftung griff für die Umsetzung auch auf  öffentlich zugängliche Daten zurück und zeigt so den Nutzen der Berliner Open Data-Strategie.

Infos zur Badewasserqualität
Über die jeweilige Badestelle und die hygienische Beurteilung der Badegewässerqualität können Informationen abgerufen werden über:

In der Spree, in den Schifffahrtskanälen, in der Havel von der Insel Eiswerder bis zum Pichelsdorfer Gmünd, einschließlich der seenartigen Erweiterungen bis Höhe Schildhorn, in den Häfen, an Brücken, in Schleusen, an Schiffsanlegestellen sowie an Fähren ist das Baden aus Sicherheitsgründen immer verboten.


KONTAKT
Berliner Wasserbetriebe
Neue Jüdenstraße 1
10179 Berlin
www.bwb.de